Rennsport: Schüler und Jugend/Aktive
DSV-S10 Cup 2011 in Kühtai (Tirol)

Die heimischen alpinen Nachwuchsläufer Maria Berg, Jonas Gossmann (beide SGK Rotenburg) und Sophia Kopf (TSV Wüstensachsen) wurden vom hessischen Skiverband nominiert beim DSV S10 Cup in Kühtai (Tirol) am 26./27.03.2011 zu starten. Auf Empfehlung ihrer jeweiligen Skiverbände traten hier nur die stärksten Rennläufer der Jahrgänge 2000/2001 der nationalen Skiverbände an.
Der SC Mittenwald war Veranstalter dieses deutschen Schülerrennens. Die anspruchsvolle Wettkampfstrecke „Hohe Mut“ verlangte den 138 Startern ihr volles Können ab. Bei optimalen Wetter- und Pistenverhältnissen wurden zwei Riesenslalom-Läufe mit unterschiedlichen Charakteristiken ausgetragen. Am Samstag wurde ein anspruchsvoll gesteckter Riesentorlauf mit 30 Toren und 28 Richtungsänderungen und mehreren kleinen Sprüngen durchgeführt. Durch zwei starke Läufe platzierte sich Sophia Kopf am Ende im vorderen Drittel des Teilnehmerfeldes und belegte in einer Gesamtzeit von 1:57,36 einen sehr guten 21. Platz. Die zweite hessische Starterin Maria Berg belegte mit einer Gesamtzeit von 2:07,65 den 51.Platz. Der einzige hessische Starter bei den Jungen Jonas Gossmann landete auf dem 49.Platz mit einer Gesamtzeit von 2:03,43. Beide Läufer der SGK Rotenburg zeigten Respekt vor der langen und anspruchsvollen Strecke und fuhren mit angezogener Handbremse.
Am Sonntag wurde auf verkürzter Strecke ein stark drehend gesteckter Riesenslalom mit 33 Toren ausgetragen. Sophia Kopf platzierte sich nach dem ersten Durchgang wieder auf einen guten Platz in der vorderen Hälfte. Durch einen Sturz im 2. Durchgang landete sie nur noch auf dem 51. Platz. Maria Berg startete leider am Sonntag aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr. Jonas Gossmann zeigte auch am Sonntag nicht sein ganzes Können und landete auf dem 57.Rang von insgesamt 70 gewerteten Jungen. Die hessischen Rennläufer sammelten an diesem Wochenende ein Stück Erfahrung und Motivation für die nächste Saison, da sie sich mit den besten Mädchen und Jungen aus ganz Deutschland messen konnten.
